Energiestadt-Aktivitäten


Energiebuchhaltung für städtische Liegenschaften
Die im 2014 eingeführte Energiebuchhaltung und das CO2-Monitoring-System konnten weiter ausgebaut und angepasst werden. Sämtliche städtische Liegenschaften und Anlagen sind nun erfasst und werden seit 1.1.2015 aus energiebuchhalterischer Sicht abgebildet und deren Entwicklungen im Hinblick auf den Energiebedarf und den CO2-Ausstoss laufend optimiert.
Energiebuchhaltung
  
«Energiezukunft Wädenswil» (GEWA 2014)
Anfangs September 2014 präsentierte sich die Energiestadt Wädenswil zusammen mit den Werken im Rahmen der Gewerbeausstellung «gewa 2014». Unter dem Titel «Energiezukunft Wädenswil» wurde mittels einem Kurzfilm die Wädenswiler Energiepolitik zum öffentlichen Thema gemacht. Mit einem animierten Modell zur Veranschaulichung der künftigen Energieversorgung und mit einer Bar wurde der Dialog mit der Bevölkerung gesucht.
Energiezukunft Wädenswil
  
600 Tonnen weniger CO2 dank Biogas-Offensive
Im Sommer 2014 lancierten die Werke der Stadt Wädenswil unter dem Titel «Jetzt Biogas» eine Kampagne mit dem Ziel, die Biogas-Anteile am Gas-Mix zu steigern, mit Erfolg. Neu haben rund 17% aller Gas-Kundinnen und -Kunden in Wädenswil Anteile von 5, 20, 50 oder 100% Biogas und leisten mit einer CO2-Reduktion von insgesamt 600 Tonnen pro Jahr einen markanten Beitrag für eine umweltfreundlichere Energieversorgung.
Bushaltestelle
  
«starte!» – jetzt energetisch modernisieren
Im März 2014 organisierte die Energiekommission die Info-Veranstaltung «starte!» in der Kulturhalle Glärnisch. Die vom Kanton Zürich, gemeinsam mit den EKZ und der Zürcher Kantonalbank getragene Veranstaltung unter Beteiligung des lokalen Gewerbes, wurde von der Wädenswiler Hauseigentümerschaft gut besucht.
starte!
  
Erfolgreiche Energiestadt-Rezertifizierung
Alle vier Jahre werden Energiestädte einer Bewertung unterzogen, um ihr bereits erhaltenes Label zu bestätigen. Aus einem Katalog mit rund 90 möglichen Massnahmen wird der Erfüllungsgrad einer Energiestadt auf Herz und Nieren geprüft und gesamthaft in Prozentpunkten ausgewiesen. Seit der Erstzertifizierung vor vier Jahren hat sich Wädenswil anlässlich des Re-Audits 2014 von 54% auf 62% gesteigert. Diese starke Verbesserung ist auf eine aktive, umfassende Energiepolitik zurückzuführen, die vor allem in den Bereichen «Interne Organisation», «Versorgung/Entsorgung» und bei «Kommunikation/Kooperation» zu deutlichen Verbesserungen geführt hat. Das grösste Optimierungspotenzial für die Zukunft besteht im Bereich «Kommunale Gebäude und Anlagen».
Ortsschild Wädenswil mit Energiestadt-Logo
  
Städtischer Stromverbrauch aus Erneuerbaren
Wie auch alle Haushalte bezieht auch die Stadt Wädenswil den Strom von den EKZ. Seit Anfang 2013 werden nun sämtliche städtischen Liegenschaften mit zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Naturstrom basic) der Schweiz versorgt. Zugunsten einer einheimischen und umweltfreundlichen Stromproduktion verursacht dies Mehrkosten von 3,4%. Damit geht die Energiestadt Wädenswil mit gutem Beispiel voran. Denn jeder private oder institutionelle Strombezüger kann das gewünschte Produkt bei den EKZ bestellen und somit ein Zeichen setzen, für eine umweltfreundliche Energieversorgung.
Stadthaus
  
Solaranlage «Bin Rääbe»
Im Frühjahr 2012 hat der Stadtrat für die wärmetechnische Sanierung der Flachdächer und die Erstellung von Solaranlagen für die Strom- und Wärmeerzeugung bei der Alterssiedlung «Bin Rääbe» bewilligt. Bereits nach sechsmonatiger Bauzeit konnten die Arbeiten abgeschlossen und die Solaranlagen anfangs September in Betrieb genommen werden. 160 Fotovoltaik-Module produzieren auf einer Fläche von 260m2 jährlich etwa 38‘000 kWh Strom (Jahresbedarf von ca. 10 Einfamilienhäuser), die ins Netz eingespeist werden. Daneben liefern 28 Sonnenkollektoren Energie, die etwa 60% des Jahresverbrauchs der Alterssiedlung an Boilerwasser decken. Damit muss weniger Wasser mit der Gasheizung erwärmt werden, was zu einer jährlichen Einsparung von etwa sieben Tonnen CO2 führt.
Solaranlage Bin Rääbe
  
Teilnahme am Bundesprogramm «Energie-Region»
Das Bundesamt für Energie (BFE) fördert in einem Pilotprojekt 2012/2013 insgesamt 11 Regionen in der Schweiz, welche sich zu fortschrittlichen Regionen im Sinne der Energiestrategie 2050 entwickeln möchten. Die Region Zimmerberg hat sich mit 10 Gemeinden erfolgreich für dieses Projekt beworben. Die zugehörenden Gemeinden können untereinander Synergien fördern und interkommunale Lösungen anstreben. Den Regionen steht das Online-Werkzeug «Energie-Region» zur Verfügung, mit welchem kommunale und regionale Energie- und CO2-Bilanzen erstellt werden. Daraus abgeleitet sollen den Regionen schliesslich Strategie und Massnahmen helfen, die erneuerbare Energienutzung zu stärken, um damit zu mehr Unabhängigkeit und mehr regionaler Wertschöpfung zu gelangen.
Energie-Region
  
Pelletheizung Schulhaus Stocken
Die Ölheizung im Schulhaus Stocken im Wädenswiler Berg ist in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. Die Wahl fiel auf eine Pelletheizung. Sowohl die Energiekommission als auch der Stadtrat liessen sich von den Vorteilen, wie etwa der brennstoffbedingten Ausland-Unabhängigkeit, der Kostenstabilität und der CO2-Reduktion überzeugen und gaben der Pellet-Lösung trotz höheren Gesamtkosten den Vorzug. Seit der Heizperiode 2012/2013 ist die Energie in den Klassenzimmern nun erneuerbar und praktisch CO2-neutral.
Pelletstocken
  
Bahnhofumbau/Neubau Veloparkhaus
Die Infrastrukturanlagen rund um den Bahnhof Wädenswil und die Veloabstellanlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Damit die steigenden Frequenzen der Reisenden auch in Zukunft effizient bewältigt werden können, ergänzt die SBB die Anlagen und baut sie behindertengerecht aus. Gleichzeitig bekommt die Stadt Wädenswil ein modernes Veloparkhaus, das unterirdisch beim Gleis 1 realisiert wird. Die im Januar 2012 begonnenen Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2013 abgeschlossen.
Bahnhof Wädenswil
  
Tempo 30- und Begegnungszonen
2011 werden im Zuge des Neubaus «Welle» am Bahnhofplatz die Wege und Plätze rund um den Wädenswiler Bahnhofbereich als Begegnungszonen markiert (Tempo 20, Vortritt für Langsamverkehr etc.). Weitere Tempo 30-Zonen in Wohnquartieren und in der Nähe von Schulen (Rotweg/Fuhr) werden realisiert.
Begegnungszone
  
«Energie- und Umwelttage Zimmerberg
Die Zusammenarbeit der vier Energiestädte Adliswil, Horgen, Thalwil und Wädenswil wird sichtbar. Die erstmalige Durchführung von «Energie- und Umwelttage Zimmerberg» geht erfolgreich über die Bühne. In den vier Energiestädten finden zwischen dem 4. und 12. Mai 2012 insgesamt 24 Einzelveranstaltungen zu Energie- und Umweltthemen statt; dazu wird ein Magazin in alle Haushaltungen verteilt.
Energie- und Umwelttage Zimmerberg
  
Energiezentrale Untermosen
Der Holzschnitzel-Wärmeverbund Untermosen-Frohmatt-Bühl ist mit einer Jahresleistung von 3'750 MWh (dies entspricht etwa 375'000 Liter Heizöl für die Beheizung von ca. 500 Wohnungen) zurzeit der grösste Wärmeverbund der Region.Über ein rund 630 Meter langes Fernwärme-Leitungsnetz werden die Frohmattbauten, die Sportanlage mit Hallenbad, das Schulhaus und der Kindergarten Untermosen sowie die meisten Bauten der Stiftung Bühl mit Wärme versorgt. Das von Wädenswil initiierte, gemeinsam mit Erdgas Zürich als Contractor betriebene Energieversorgungsprojekt, wird inskünftig einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Am 18. Oktober 2010 ist der Baubeginn der Heizzentrale beim Schulhaus Untermosen erfolgt. Die Betriebsaufnahme erfolgte am 23. August und die offizielle Einweihung am 8. Oktober 2011.
Energiezentrale
  
Fachgruppe Energiestädte Zimmerberg
Seit dem Frühjahr 2011 arbeiten die vier Energiestädte Adliswil, Horgen, Thalwil und Wädenswil zusammen mit dem Ziel, sich gegenseitig auszutauschen und Synergien zu nutzen.
Energiestadt-Logo
  
Kleinwasserkraft im Burstel
Am 11. Dezember 2010 wurde ein kleines Wasserkraftwerk im Wädenswiler Berg in Betrieb genommen, das jährlich rund 3'000 kWh sauberen Strom ins Netz einspeist. Das private Projekt der Marke «Eigenbau» ist eine Reaktivierung am oberen Bachgadenbach einer ehemaligen Sennerei, die vor Jahrzehnten auf die Art und Weise Energie produzierte.
Wasserburstel
  
20% Biogas für die öffentlichen Gebäude
Erdgas/Biogas-Kunden von Wädenswil verbrauchen heute pro Jahr durchschnittlich 140 GWh Gas, rund 7,6% oder 9,2 GWh davon die städtischen Liegenschaften. Die Wärmeversorgung der am Erdgasnetz angeschlossenen städtischen Liegenschaften erfolgt gemäss Stadtratsbeschluss seit anfangs 2012 neu mit einem Energiemix aus 80% Erdgas und 20% Biogas (bisher 100% Erdgas). Dies hat eine CO2-Reduktion von ca. 260 Tonnen pro Jahr zur Folge. Gleichzeitig wird damit neu über 40% des gesamten städtischen Wärmehaushaltes mit erneuerbaren Energien versorgt.
Biogas
  
Energieunterricht an Wädenswiler Schulen
Im Herbst 2011 konnte in verschiedenen Klassen der Primarschule Wädenswil ein Energieunterricht durchgeführt werden. Die Ausbildungstage die von PUSCH (Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz) durchgeführt wurden, waren ein voller Erfolg. Im Dezember 2011 fand schliesslich mit zwei Sekundarklassen die Projektwoche «sChOOLhouse company» statt. Dabei waren die OberstufenschülerInnen als Detektive den Energielecks in und rund um ihre Schulräume unterwegs.
Schoolhouse
  
«Tag der Sonne 2011
Im Mai 2011 hat die Energiestadt Wädenswil zusammen mit der ZHAW im Rahmen der «European Solar Days» eine Standaktion zum Thema Solarenergie durchgeführt. Mit einem kindergerechten Ballonflug-Wettbewerb konnten verschiedene Preise gewonnen werden.
Tag der Sonne
  
Kehrichtfahrzeuge mit Erdgasbetrieb
Was 1995 in Wädenswil mit der Anschaffung eines erdgasbetriebenen Kehrichtfahrzeuges als Schweizer Première begann, wurde Schritt für Schritt weiter umgesetzt, sodass heute sämtliche Kehrichtfahrzeuge der Stadt Wädenswil mit Erdgas/Biogas betrieben werden. Das dritte Fahrzeug konnte im Juni 2011 in Betrieb genommen werden.
Kehrichtfahrzeug Quad
  
Mobilitätstag 2010
Im Rahmen der Energiestadt-Aktivitäten hat die Stadt Wädenswil zusammen mit dem Verband e‘mobile und der Klimaschutz-Organisation myblueplanet mitte September 2010 eine Info-Veranstaltung und eine Ausstellung organisiert, die sich mit der Zukunft der individuellen Mobilität befasste und konkret aufzeigte, welche Möglichkeiten es gibt und wie sich die Mobilitätsformen in Zukunft entwickeln. Neben allgemeinen Informationen konnten auf dem Eidmatt-Areal verschiedene Fahrzeuge probegefahren werden.
Mobilitätstag
  
Energiestadt-Labelübergabe
Nach rund zweijährigen Vorarbeiten und der Erarbeitung eines Energieplans, hat am Freitag, 21. Mai 2010 an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) die offizielle Übergabe des Energiestadt-Labels stattgefunden.
Labelübergabe
  
Anlaufstelle Energie
Seit Ende 2009 bietet die Stadt Wädenswil eine Energieberatung an. Die Anlaufstelle Energie der steht allen bauwilligen und interessierten Personen als öffentliche Fachstelle bei Energiefragen rund ums Bauen und Sanieren zur Verfügung. Der städtische Energieberater ist unabhängig von Produkte- und Energielieferanten und verfügt über ein breites Basiswissen und Erfahrung. Das Angebot ist für die EinwohnerInnen, LiegenschaftenbesitzerInnen, Unternehmen und Organisationen von Wädenswil kostenlos.
Energieberatung
  
Info-Veranstaltung «Jetzt energetisch modernisieren
Am 25. Juni 2009 hat die Stadt Wädenswil zusammen mit Hütten und Schönenberg in der Kulturhalle eingeladen zur Info-Veranstaltung «Jetzt energetisch modernisieren». Der gemeinsam von der Baudirektion Kanton Zürich, von den EKZ und der ZKB zusammen mit dem WWF konzipierte Anlass hatte zum Ziel, Hauseigentümer zur energie- und klimabewussten Modernisierung anzustossen. Rund 200 Personen folgten der Einladung der Gemeinden gemeinsam mit dem Hauseigentümerverband.
Jetzt
  
Altpapier-Sammelzug
Am linken Zürichseeufer holt ein monatlicher Sammelzug das Altpapier aus den Haushaltungen auf die Schiene. Seit Januar 2007 räumt der von Wädenswil mit initiierte «Altpapier-Express» am linken Zürichseeufer mit den gesammelten Papierbergen auf. Dies bringt abgesehen vom Umweltaspekt (jährlich werden rund 20 Tonnen CO2 eingespart), allen Beteiligten grosse Vorteile. Durch die Mengenbündelung erhalten die Bezirksgemeinden einen höheren Altpapierpreis und der Administrationsaufwand verringert sich. Zudem bleibt das Altpapier in der Schweiz, wird zu neuem Papier verarbeitet und der ökologische Kreislauf schliesst sich.
Altpapierzug